Integration und Migration vor Ort - kommunale Handlungsstrategien

LEIDER MUSS DIE VERANSTALTUNG ENTFALLEN!

Migration und die damit verbundenen Integrationsaufgaben sind vielfältig. Die „große“ Politik hat viele Aufgaben - beispielsweise den Wohnungsbau oder die Vergabe von Sozialleistungen an anerkannte Flüchtlinge - an die kommunale Ebene delegiert. Im Rahmen des Kommunalzirkels können derartige Rahmenbedingungen nicht vertieft bearbeitet werden, da sind andere Gremien und Instanzen gefragt.  

Unstrittig ist aber, dass der kommunalen Ebene eine herausragende Bedeutung zukommt, da sich dort, vor Ort, Menschen in die Gemeinschaft integrieren. Ob Menschen mit Migrationshintergrund oder Neubürger, sei es, weil durch sie neue Gemeinschaften gebildet werden, die das kommunale Leben bereichern, sei es, weil junge Menschen in die Gemeinde kommen, die in den Wirtschaftsbetrieben aufgrund des Fachkräftemangels dringend benötig werden. Die damit verbundene Palette an Aufgaben und Themenstellungen ist vielfältig und anspruchsvoll.

Im Zirkel soll das Thema Integration aus dem Blickwinkel eines aktiven und nachhaltigen Veränderungsprozesses auf kommunaler Ebene betrachtet und diskutiert werden:

Es werden erste Zwischenergebnisse aus einem laufenden Forschungsprojekt des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge zu Handlungsmöglichkeiten im ländlichen Raum vorgestellt. Ziel ist es, Faktoren und Stellschrauben auszumachen, die den Integrationsprozess auf dem Land beeinflussen, und damit Einsichten zu gewinnen, wie dort Integration gelingen kann. In der ersten Befragungsphase wurden bislang insgesamt 42 Interviews mit HandlungsträgerInnen des Integrationsbereiches, Verwaltungen, NGOs, Führungspersonen von klein- und mittelständischen Unternehmen sowie mit Zuwanderern früherer Migrationsphasen geführt.

In einem zweiten Baustein stellen die beiden Initiativen CampusAsyl sowie „Willkommen bei Freunden“ (Regionalbüro München) ihre Arbeit vor. CampusAsyl wurde Ende 2014 an der Universität Regensburg und der Ostbayerischen Technischen Hochschule gegründet, seitdem unterstützt der Verein mit mehreren hundert Freiwilligen und 18 Projekten geflüchtete Menschen und deren Integration in unsere Gesellschaft. Gleichwohl die Hauptbasis der Ehrenamtlichen von Regensburger Studenten gebildet wird, um junge Menschen an gesellschaftliches Engagement heranzuführen, sind in fast allen CampusAsyl-Projekten auch Bürgerinnen und Bürger der Stadt eingebunden. Das Bundesprogramm „Willkommen bei Freunden“ unterstützt Kommunen bei der Integration geflüchteter Kinder und Jugendlicher. Es wird gemeinsam vom Bundesfamilienministerium und der Deutschen Kinder und Jugendstiftung (DKJS) realisiert.

In einem abschließenden Podiumsgespräch werden in bewährter Weise konkrete Fragen bearbeitet und Lösungsansätze gemeinsam diskutiert.

Die Veranstaltung findet im Mehrgenerationenhaus Wackersdorf statt. Zum Einstieg bekommen wir einen Einblick in das erste bayerisch-arabische Grillfest mit dem Trachtenverein „D'lustigen Stoapfälza“ und Kebab, Falafel, Reis und Ayran, das dort stattgefunden hat.

Weitere Informationen entnehmen Sie dem Programm, das hier zum Download steht: