Gemeinden tauschten sich in Ursensollen und Oberhausen an der Donau über neue Wohnformen aus

Im Kommunalzirkel "Veränderungsprozesse in der Bevölkerungsstruktur" aktiv gestalten beteiligen sich rund 30 Gemeinden aus ganz Bayern, um während mehrerer Arbeitstreffen Entwicklungsprozesse, Aufgaben und neue Herausforderungen gemeinsam zu diskutieren und voneinander zu lernen. „Es gibt in Bayern eine Vielzahl von positiven und vor allem nachhaltigen kommunalen Entwicklungsansätzen. Da muss nicht jede Gemeinde das Rad neu erfinden, um sich den aktuellen Herausforderungen zu stellen“, umreißt Dr. Klaus Zeitler, der den Kommunalzirkel betreut, die Zielsetzungen der Treffen. Im Mittelpunkt des ersten Arbeitstreffens im Juli 2016 stand das Thema „Neue Wohnformen für Jung und Alt: Wie können Wohnformen der Zukunft aussehen? Ist das Thema Gemeinschaftswohnen eine relevante Entwicklung? Welche Unterstützung gibt es von Seiten der zuständigen Stellen?

Um die Anreisewege kürzer zu gestalten, trafen sich die Gemeinden des Kommunalzirkels aus Ober- und Niederbayern und Schwaben in Oberhausen, die Gemeinden aus Ober-, Mittel- und Unterfranken und der Oberpfalz in Ursensollen bei Amberg.

An dem Erfahrungsaustausch beteiligten sich politische Gemeindevertreterinnen und -vertreter, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Gemeindeverwaltungen sowie Ehrenamtliche aus den Kommunen. Input für die Diskussion gab es u.a. seitens der Koordinationsstelle Wohnen im Alter, der Liebenau-Stiftung und der Genossenschaft für nachhaltiges Bauen und nachbarschaftliches Wohnen (NaBau). Danielle Rodarius, Projektverantwortliche des Zentrums für nachhaltige Kommunalentwicklung freute sich, „dass wir bei dem Treffen unterschiedliche Gruppen am Tisch sitzen haben und die Fragestellungen aus unterschiedlichen Blickwinkeln diskutieren können“.