Klima-Anpassung vor Ort greifbar machen - Neuer Leitfaden für kleine Kommunen in Arbeit

Ein neuer Leitfaden soll speziell kleineren Kommunen in Bayern zeigen, wie sie mit den Folgen des Klimawandels umgehen können. Denn der globale Klimawandel ist längst auch in den kleinen Gemeinden angekommen, in denen die Umsetzung von Anpassungsmaßnahmen besonders anspruchsvoll ist: Überflutungen in Folge von Starkregen, hitzebedingte Belastungen oder die Dauer von Trockenperioden nehmen spürbar zu. Darauf wies die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf heute hin: "Der Klimawandel trifft alle. Kleine Kommunen stehen vor großen Herausforderungen. Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel kann für kleine Kommunen zum Erfolgsmodell werden. Ein neuer Leitfaden für die Klimaanpassung vor Ort soll dafür sorgen, dass alle Kommunen profitieren. Die Informationsbroschüre wird konkrete Fragen beantworten, Hinweise zu Instrumenten und Strategien liefern und anschauliche Beispiele aufgreifen. Die Kommunen sollen gemeinsam mit ihren Bürgern den Klimawandel meistern können." Der neue Handlungsleitfaden wird in den kommenden Wochen fertiggestellt und dann an alle Kommunen in Bayern versandt. Damit soll die Umsetzung neuer Projekte vor Ort, vom Hochwasserschutz über Begrünungen bis hin zu klimaangepasster Bauleitplanung, erleichtert werden. Durch eine umfangreiche Befragung der Kommunen sowie konkrete Pilotprojekte in Modellkommunen wurde geklärt, wie kommunale Gestaltungsprozesse gesteuert werden müssen, damit sie bei allen gesellschaftlichen Gruppen auf Akzeptanz stoßen. Dazu wurde in den bayerischen Kommunen mit weniger als 20.000 Einwohnern eine Grundlagenstudie durchgeführt. Daran beteiligten sich über 400 Kommunen.

Lesen Sie die gesamte Pressemitteilung der bayerischen Umweltministerin.

Weitere Informationen im Internet unter www.klima.bayern.de

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