Aktuelle Meldungen

An dieser Stelle informieren wir Sie über aktuelle Meldungen, Veranstaltungen sowie Wettbewerbe und Förderprogramme rund um Themen nachhaltiger Kommunalentwicklung.

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info@kommunal-nachhaltig.de

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat zum fünften Mal den Bundeswettbewerb Bioenergie-Kommunen ausgelobt. Gesucht werden Kommunen, die ihren Energiebedarf durch nachwachsende Rohstoffe, biogene Reststoffe sowie erneuerbare Energien gewinnen und dadurch ein Vorbild hinsichtlich Energiewende und Klimaschutz sind. Kommunen können bis zum 15. August 2019 ihre Bewerbung einreichen. Es werden drei Preisträger von einer unabhängigen Jury ausgewählt, die jeweils mit 10.000 Euro prämiert werden. Die Summe soll dazu dienen, die Bioenergie-Kommunen weiterzuentwickeln. Ausführliche Informationen dazu finden Sie unter http://www.bioenergie-kommunen.de/.

Das Thema Wohnen stellt ein Schlüsselthema bei der Revitalisierung von Stadt- und Ortskernen in ländlichen Gebieten dar. Für die Attraktivität von kleinen Städten und Gemeinden im ländlichen Raum ist eine gute Infrastruktur, bezahlbarer Wohnraum und ein reizvolles Lebensumfeld ausschlaggebend. Dafür sind Eigenheime, generationsübergreifende Wohnprojekte, bedarfsgerechte Mietwohnungen durch Neubau oder Umstrukturierung leerstehender Gebäude sowie öffentliche Räume wichtig. Der Wettbewerb „Menschen und Erfolge“ möchte Menschen, Initiativen, Kommunen und Unternehmen, die mit ihren Projekten im Neubau oder Umstrukturierung von Gebäuden oder im öffentlichen Raum, einen Mehrwert für die Gemeinde oder Stadt geschaffen haben und so die Lebenssituation vor Ort stabilisiert oder verbessert haben, würdigen. Deshalb werden ebensolche dazu aufgerufen sich noch bis zum 16. Juni 2019 zu bewerben. Es gibt insgesamt ein Preisgeld von 20.000 Euro, über die Aufteilung entscheidet die Jury. Bewerbungsbedingungen, den Wettbewerbsflyer und das Teilnahmeformular finden Sie hier.

Mit dem Nationalen Radverkehrsplan (NRVP) soll das Fahrrad als Verkehrsmittel in Deutschland gefördert werden.  Maßnahmen sind unter anderem die Finanzierung von Radwegen entlang von Bundesstraßen oder Kampagnen zur Verkehrssicherheit sowie Förderung und Forderung von Zuständigen für die Radinfrastruktur in Ländern und Kommunen. Da der aktuelle NRVP nur noch bis zum Jahr 2020 gilt, arbeitet das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur an der Weiterentwicklung des NRVP für die Zukunft. Dafür wurden acht Leitziele entwickelt:

  • Ziel 1: Lückenloser Radverkehr in Deutschland
  • Ziel 2: Vision Zero im Radverkehr
  • Ziel 3: Urbaner Lastenverkehr wird Radverkehr
  • Ziel 4: Deutschland wird Fahrradpendlerland
  • Ziel 5: Deutschland wird Fahrradstandort
  • Ziel 6: Radverkehr wird intelligent, smart und ver­netzt
  • Ziel 7: Radverkehr erobert Stadt und Land
  • Ziel 8: Das Fahrrad im Zentrum moderner Mobilitätssysteme

Die Meinungen der Bürger*innen spielt dabei eine große Rolle, deshalb sind sie aufgerufen im Internet die acht Leitziele zu priorisieren und mit eigenen Ideen zu ergänzen. Möglich ist dies hier. Alle Rückmeldungen fließen dann in die Entwicklung des neuen NRVP mit ein.

Im Rahmen der seit 2012 bestehenden Länderpartnerschaft zwischen dem Freistaat Bayern und Tunesien, veranstaltet die Servicestelle in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Globale gemeinsam mit der Bayerischen Staatskanzlei und der Hanns-Seidel-Stiftung einen Informationsworkshop. Die Länderpartnerschaft soll den Transformationsprozess in Tunesien unterstützen, dabei liegt ein besonderer Fokus auf der kommunalen Zusammenarbeit zwischen bayerischen und tunesischen Städten und Gemeinden. Dazu wird während des Informationsworkshop über Möglichkeiten des kommunalen Engagements sowie über Unterstützungsangebote für bayerische Kommunen informiert. Die Veranstaltung findet am 28. Juni 2019 von 10:00 bis 15:30  Uhr im Konferenzzentrum der Hanns-Seidel-Stiftung in München statt. Eine Anmeldung ist noch bis zum 14.06.2019 möglich. Fahrtkosten sowie Verpflegung der Veranstaltung werden übernommen. Weitere Informationen, den Programmablauf und das Anmeldeformular finden Sie hier.

Der Freistaat Bayern hat ein neues Förderprogramm zur Verbesserung des öffentlichen Verkehrs im ländlichen Raum ins Leben gerufen. Im Rahmen dessen werden Kleinbusse, die bis zu neun Personen befördern können, mit bis zu 50 Prozent also bis zu 20.000 Euro bezuschusst, barrierefreie Fahrzeuge sogar mit bis zu 30.000 Euro. „Unser Ziel ist es, den Kommunen einen Werkzeugkasten an die Hand zu geben, aus dem sie sich für ihre jeweilige Region bedienen können. Die Bürgerbusse sind ein wichtiges Instrument für den ländlichen Raum.“, so Verkehrsminister Hans Reichhart. Damit sollen Versorgungslücken geschlossen und das vorhandene ÖPNV-Angebot ergänzt werden.
Zuschüsse gibt es auch für Organisationsausgaben, wie zum Beispiel Fahrerlaubnisse zur Fahrgastbeförderung oder ärztliche Untersuchungen. Zudem ist eine Pauschale von 2.000 Euro pro Jahr zur Unterstützung einer professionellen Organisation des Vereins und ausreichender Entwicklungsmöglichkeiten erhältlich. Weitere Informationen beim Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr.