Aktuelle Meldungen

An dieser Stelle informieren wir Sie über aktuelle Meldungen, Veranstaltungen sowie Wettbewerbe und Förderprogramme rund um Themen nachhaltiger Kommunalentwicklung.

Haben Sie zu einem der Bereiche Informationen für uns? Dann nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf über:
info@kommunal-nachhaltig.de

Unter dem Motto „Invisible Waste: Abfälle, die wir nicht sehen – schau genau hin!“ findet dieses Jahr vom 21. bis 29. November 2020 die Europäische Woche der Abfallvermeidung statt. Im Aktionszeitraum soll auf „unsichtbaren“ Abfall aufmerksam gemacht, über diesen aufgeklärt und dessen Reduzierung gefördert werden.
Unter „invisible waste“ versteht man Abfälle, die auf den ersten Blick nicht sichtbar sind, beispielsweise in Produktionsketten anfallender Müll oder Mikrofasern im Abwasser. Im Zeitraum können Aktionen angemeldet werden, die unter anderem folgende Fragen beantworten: Was verstehe ich unter Invisible Waste? Wie kann ich Andere zum Nachdenken über ihre eigenen „unsichtbaren Abfälle“ bewegen? Wie kann ich meinen unsichtbaren Abfall reduzieren?
Die Anmeldung für die Aktionen ist vom 03. September bis zum 09. September möglich. Mehr Informationen und die Möglichkeit der Teilnahme finden Sie auf der Webseite der Europäischen Abfallvermeidungswoche.

Im Rahmen des Konjunktur- und Zukunftspakets der Bundesregierung erweitert das Bundesumweltministerium (BMU) zum 1. August 2020 die Fördermöglichkeiten der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI): Bis Ende 2021 profitieren Antragsberechtigte der Kommunalrichtlinie sowie der Förderaufrufe „Klimaschutz durch Radverkehr” und „Kommunale Klimaschutz-Modellprojekte" von erhöhten Förderquoten. Im gleichen Zug wird der erforderliche Eigenanteil reduziert. Für die Maßnahmen stellt der Bund 100 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung.

Damit sind für finanzschwache Kommunen erstmals Zuschüsse bis zu 100 Prozent der Gesamtinvestition möglich, etwa im Rahmen der Kommunalrichtlinie für das Erstvorhaben Klimaschutzkonzepte und Klimaschutzmanagement oder eine Fokusberatung. Als finanzschwach gelten fortan solche Kommunen, die an einem landesrechtlichen Hilfs- oder Haushaltssicherungsprogramm teilnehmen oder denen die Finanzschwäche durch die Kommunalaufsicht bescheinigt wird.

Weitere Informationen bei der Nationalen Klimaschutzinitiative.

Aus Nachhaltigkeitstagung wird Online-Konferenz: Schon im letzten Herbst hatten wir die kommende 4. Bayerische Nachhaltigkeitstagung in Würzburg angekündigt. Auch wir sind nun gezwungen, unsere Planungen anzupassen und laden Sie bereits heute herzlich ein zur Bayerischen Online-Konferenz: "#bayernnachhaltig – Jetzt erst recht!", die am 13. und 14. 10.2020 stattfinden wird. Wir stellen uns der Herausforderung und verlegen die Veranstaltung in den digitalen Raum. Es erwarten Sie erneut spannende Impulse und interaktive Formate zur Frage, wie wir in Bayern Nachhaltigkeit auf der kommunalen Ebene voranbringen können. Im Fokus der Online-Konferenz steht in diesem Jahr das Thema “Nachhaltig Wirtschaften”. Bleiben Sie gespannt!

Elf Städte und Gemeinden sind für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2021 nominiert, darunter 2 Kommunen aus Bayern: Die Landeshauptstädte Kiel, München und Stuttgart ziehen in der Kategorie Großstädte ins Finale ein. Buxtehude, Gera, Greifswald und Neukirchen-Vluyn sind als Städte mittlerer Größe nominiert. Bei den Kleinstädten und Gemeinden setzten sich Eltville am Rhein, Oberelsbach, Steyerberg und Witzenhausen durch.  

Weitere Informationen unter www.nachhaltigkeitspreis.de/kommunen/   

Am 25. Juni 2020 haben Vertreterinnen und Vertreter des Aktionsbündnisses "Bayernplan für eine sozial-ökologische Transformation" in München eine Petition an Ilse Aigner, Präsidentin des Bayerischen Landtags, übergeben. Es handelt sich um eine gemeinsame Initiative des BUND Bayern, des Landeskomitees der Katholiken in Bayern, der Jesuitenmission Deutschland sowie der Fridays for Future Ortsgruppe Nürnberg im Verbund mit über 130 Organisationen und Einzelpersonen aus Kirchen, Umweltorganisationen, Eine-Welt-Bewegung, Kultur, Soziales und Wissenschaft. Die erstunterzeichnenden Organisationen und Personen fordern den Bayerischen Landtag und die Bayerische Staatsregierung auf, ein Konzept für die Transformation des Freistaats zu erarbeiten und bieten zugleich die Zusammenarbeit in einem breiten Dialogprozess an. Im Internet ist die Aktion mit der Website www.wirtransformierenbayern.de präsent. Dort finden Sie auch weitere wichtige Informationen, etwa, wie weitere Organisationen sich der Aktion anschließen können und wie die Petition von allen Bürger*innen mitgezeichnet und unterstützt werden kann.