Aktuelle Meldungen

An dieser Stelle informieren wir Sie über aktuelle Meldungen, Veranstaltungen sowie Wettbewerbe und Förderprogramme rund um Themen nachhaltiger Kommunalentwicklung.

Haben Sie zu einem der Bereiche Informationen für uns? Dann nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf über:
info@kommunal-nachhaltig.de

Die Stadt Iphofen hat im Oktober einen Förderbescheid für die Entwicklung eines Naturtourismuskonzeptes vom Bayerischen Umweltministerium erhalten. Umweltminister Thorsten Glauber betont: "Naturtourismus fördert das Bewusstsein in der Gesellschaft für den Erhalt von Natur und Landschaft. Deswegen wollen wir in Bayern nachhaltigen Tourismus weiter stärken.(...) Mit unserer Förderung wollen wir die Stadt Iphofen dabei unterstützen, den Tourismus in der Region nachhaltig weiterzuentwickeln und mit dem Schutz von Natur und Umwelt vor Ort in Einklang zu bringen"

Das Umweltministerium unterstützt seit 2018 Kommunen mit einem Förderprogramm bei der Entwicklung und Umsetzung von innovativen touristischen Angeboten, die den Schutz von Klima, Umwelt und Natur berücksichtigen. Gefördert werden können beispielsweise die Erstellung von Konzepten und Stellen für Projektmitarbeiter, die Naturtourismusangebote erarbeiten. Aber auch konkrete Einrichtungen zur Naturbeobachtung, die Entwicklung von Naturerlebnisrouten wie Wander- und Radnetze oder digitale Angebote sind förderfähig. Die geförderten Maßnahmen müssen Bestandteil eines kommunalen naturtouristischen Gesamtkonzepts sein. Der Förderhöchstbetrag liegt bei 200.000 Euro. Die Fördersätze betragen in der Regel zwischen 30 und 50 Prozent.

Weitere Informationen zum Leitfaden und zum Thema Naturtourismus unter www.natururlaub.bayern.de. Details zum Förderprogramm finden Sie hier.

Die Klimakrise ist eines der größten Probleme unserer Zeit. Solidarisch-ökologischer Wandel ist notwendig. Solidarisch-ökologischer Wandel ist möglich. Kommunen kommt eine Schlüsselrolle zu, eine Transformation zu einer nachhaltigen Gesellschaft voranzubringen und ihre Widerstandsfähigkeit zu verbessern. Sie als Bürgermeister_innen, Stadt-, Gemeinde-, Kreis- und Landrät_innen, Mitarbeitende in der Verwaltung, klimabewegte Gruppen und aktive Bürger_innen haben Einfluss auf die Entwicklung des Klimas und müssen die Klimakrise nicht machtlos hinnehmen. Das Klima-Handbuch für Kommunen gibt praxisbezogene Handlungsempfehlungen und stellt Best Practice-Kommunen vor, die die Transformation bereits vollzogen haben.

Das Klima-Handbuch des BayernForums ist nun digital verfügbar. Hier gelangen Sie zum Download. Ihre Bestellungen für die gedruckte (kostenfreie) Version nimmt das BayernForum der Friedrich-Ebert-Stiftung gerne unter bayernforum@fes.de entgegen!

Das Zentrum für nachhaltige Kommunalentwicklung in Bayern sucht Unterstützung!

Im Rahmen einer Elternzeitvertretung suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n Projektmitarbeiter*in (m/w/d) für das Projekt „Zentrum für nachhaltige Kommunalentwicklung“
in Teilzeit mit 30 Wochenstunden. Die Stelle ist zunächst befristet bis zum 30.09.2021.

Alle weiteren Informationen finden Sie in der Stellenausschreibung.
Kontakt: LBE Bayern e.V., Danielle Rodarius, Sandstr. 1, 90443 Nürnberg, rodarius@lbe-bayern.de. Bei Rückfragen sind wir erreichbar unter der 0911 / 810129 – 14.

Seit 2011 fördert das Bundesumweltministerium mit dem Programm "Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels" lokale und regionale Projekte, die Antworten auf die Folgen der Erderwärmung wie Hitzeperioden, Hochwasser oder Starkregenereignisse liefern und die Anpassung an den Klimawandel unterstützen. Initiiert wurde das Förderprogramm im Rahmen der Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel, als eine von vielen Maßnahmen, die Eigenvorsorge auf lokaler Ebene zu stärken. In der diesjährigen Förderrunde können Interessenten vom 1. August bis zum 30. November 2020 Skizzen zu ihrer Förderidee in den drei Förderschwerpunkten "Anpassungskonzepte für Unternehmen", "Entwicklung von Bildungsmodulen" und "Kommunale Leuchtturmvorhaben" bei der Zukunft-Umwelt-Gesellschaft (ZUG) gGmbH einreichen.

Für weitere Informationen zum Förderprogramm besuchen Sie die Webseite der ZUG oder wenden Sie sich direkt an die Beratungshotline: 030 700 181 777 oder schreiben eine E-Mail an das-foerderprogramm(at)z-u-g.org.

Unter dem Motto „Invisible Waste: Abfälle, die wir nicht sehen – schau genau hin!“ findet dieses Jahr vom 21. bis 29. November 2020 die Europäische Woche der Abfallvermeidung statt. Im Aktionszeitraum soll auf „unsichtbaren“ Abfall aufmerksam gemacht, über diesen aufgeklärt und dessen Reduzierung gefördert werden.
Unter „invisible waste“ versteht man Abfälle, die auf den ersten Blick nicht sichtbar sind, beispielsweise in Produktionsketten anfallender Müll oder Mikrofasern im Abwasser. Im Zeitraum können Aktionen angemeldet werden, die unter anderem folgende Fragen beantworten: Was verstehe ich unter Invisible Waste? Wie kann ich Andere zum Nachdenken über ihre eigenen „unsichtbaren Abfälle“ bewegen? Wie kann ich meinen unsichtbaren Abfall reduzieren?
Die Anmeldung für die Aktionen ist vom 03. September bis zum 09. September möglich. Mehr Informationen und die Möglichkeit der Teilnahme finden Sie auf der Webseite der Europäischen Abfallvermeidungswoche.