Aktuelle Meldungen

An dieser Stelle informieren wir Sie über aktuelle Meldungen, Veranstaltungen sowie Wettbewerbe und Förderprogramme rund um Themen nachhaltiger Kommunalentwicklung.

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Das Bundesumweltministerium (BMU) und die kommunalen Spitzenverbände wollen mit dem schnell wirksamen Drei-Punkte-Plan Kommunen bei der Klimaanpassung unterstützen.

Grund für die Einführung des bundesweiten Plans sind die Folgen des Klimawandels in den Kommunen. Durch das neue Programm sollen individuelle Maßnahmen zur Klimaanpassung unterstützt werden.

Bis zum Sommer 2021 wird ein bundesweites Beratungszentrum für Städte, Landkreise und Gemeinden seine Arbeit aufnehmen. In dem Zentrum werden Kompetenzen und Erfahrungen gebündelt, die Kommunen helfen, passende Lösungen für die jeweilige Situation vor Ort zu erhalten.

Parallel dazu soll  ein nachhaltiges Anpassungsmanagement vor Ort gestärkt werden. Dafür werden lokale Anpassungsmanager*innen gefördert, die die Umsetzung von Anpassungskonzepten in der Praxis begleiten.

Kommunen mit besonders innovativen Projekten der Klimaanpassung werden über den Wettbewerb „Blauer Kompass“ ausgezeichnet. Ziel ist es Kommen mit Beispielcharakter und besonders großen Engagement sichtbar zu machen, um weitere Kommunen zu inspirieren.

Alle drei Punkte sollen noch vor der Sommerpause umgesetzt werden.

Weitere Informationen zum Drei-Punkte-Plan finden Sie auf der Homepage des BMU.

(Kommunale) Verwaltungen haben eine Vorbildfunktion, wenn es darum geht, Klimaschutz auf den Weg zu bringen und umzusetzen. Ein neuer Leitfaden des ⁠UBA⁠ soll Verwaltungen nun dabei unterstützen. In diesem werden Etappen auf dem Weg zur treibhausgasneutralen Verwaltung dargestellt, notwendige Schritte beschrieben sowie Empfehlungen für die dabei auftretenden Herausforderungen gegeben. Zu den wichtigsten Themen und Handlungsfeldern enthält er umfangreiche weiterführende Informationen, praxisrelevante Hilfestellungen und Checklisten. Der Leitfaden steht auf der Homepage des Umweltbundesamtes zum kostenlosen Download zur Verfügung.  

"Kommunen sind entscheidende Treiber für die nachhaltige Entwicklung unserer Gesellschaft", erklärt Dr. Werner Schnappauf, Vorsitzender des Rates für Nachhaltige Entwicklung (RNE). Der RNE startet deshalb gemeinsam mit der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) den "Berichtsrahmen nachhaltige Kommune". Als Hilfestellung für die kommunale Nachhaltigkeitsberichterstattung kann dieser dazu beitragen, dass alle Kommunen ihre Fortschritte im Bereich Nachhaltigkeit einheitlicher und transparenter darstellen können. "Alle 17 Nachhaltigkeitsziele stehen in direktem oder indirektem Zusammenhang mit den Aufgaben einer Kommune. Der neue Berichtsrahmen nachhaltige Kommune, der BNK, kann eine große Hilfe für weitere Fortschritte im Bereich Nachhaltigkeit sein", so Schnappauf. Die Stadt Aschaffenburg wird als erste Kommune bei der Anwendung des neuen Berichtsrahmens beraten. Mehr Informationen sowie den Berichtsrahmen zum Download finden Sie auf der Homepage des Nachhaltigkeitsrates.

Das Kommunen-Infoportal des Bayerischen Umweltministeriums bietet eine Übersicht über Förderprogramme, Informations- und Beratungsangebote und Arbeitshilfen für Kommunen.  
Die neue Kontaktstelle Kommunen gibt Hilfestellung bei offenen Fragen im Bereich Umwelt und Verbraucherschutz. In der Broschüre "Umweltschutz kommunal und nachhaltig" sind Informationen und Fördermöglichkeiten in den Bereichen Wasser, Boden, Natur und Klima zusammengestellt.
Ein weiterer Baustein des Kommunen-Infoportals ist der Kommunal-Newsletter, der über aktuelle Themen im Bereich Umweltschutz in den Kommunen, Termine und relevante Veröffentlichungen berichtet. 

Der Freistaat Bayern fördert Kommunen bei wasserwirtschaftlichen Vorhaben, die ohne finanzielle Zuwendungen nicht oder nur in unzureichenden Umfang umgesetzt werden können. Die Zielsetzung ist die Verwirklichung von gleichwertigen Lebens- und Arbeitsbedingungen in ganz Bayern. Insbesondere werden Vorhaben, welche zur Sicherstellung der Wasserversorgung beitragen als auch den Bau von Abwasseranlagen, gefördert, um erhöhten Gebühren- und Beitragsbelastungen der Bürgerinnen und Bürger entgegenzuwirken. Zudem sollen Kommunen finanziell entlastet werden. Die Förderung erfolgt nach den Richtlinien für Zuwendungen zu wasserwirtschaftlichen Vorhaben (RZWas 2021).
Anträge, Auskünfte zu der Förderung und Fragen zur Realisierung erteilen die zuständigen Wasserwirtschaftsämter.  
Mehr Informationen erhalten Sie auf der Internetseite des Bayerischen Ministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz.