Aktuelle Meldungen

An dieser Stelle informieren wir Sie über aktuelle Meldungen, Veranstaltungen sowie Wettbewerbe und Förderprogramme rund um Themen nachhaltiger Kommunalentwicklung.

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Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen lobt den Bundespreis Stadtgrün aus, der 2022 zum zweiten Mal durchgeführt wird. Der Preis zeichnet vorbildliche Praxisbeispiele aus, die innerhalb ihrer Kommune Stadtgrün nutzen und somit das Klima positiv beeinflussen und die negativen Auswirkungen von Extremwetterereignisse reduzieren. Es werden ebenfalls bereits erprobte, innovative Konzepte für ein klimaangepasstes und vitales Stadtgrün ausgezeichnet. Städte und Gemeinden in Deutschland können sich mit ihren Projekten bis zum 4. April 2022 bewerben. Planende, Initiativen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und andere Stadtgrün-Akteure sind aufgerufen, sich gemeinsam mit der Gemeinde am Wettbewerb zu beteiligen. Der Bundespreis Stadtgrün wird vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) umgesetzt und fachlich begleitet. Weitere Informationen erhalten Sie unter Webseite des Bundespreises.

Das Bundesumweltministerium initiiert und fördert mit der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) seit 2008 Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Die Neuerungen der Kommunalrichtlinie beginnen beim erweiterten Antragsteller:innenkreis über neue strategische Fördermaßnahmen als auch verbesserte Förderbedingungen, bis hin zu Investitionszuschüssen für Klimaschutzprojekte. Die neu gestaltete und erweiterte Kommunalrichtlinie bietet vielzählige, neue Möglichkeiten, sich vor Ort für den Klimaschutz stark zu machen. Durch die Novellierung sollen kommunale Akteure bei ihrem Engagement für den Klimaschutz finanziell unterstützt werden und somit die großen Potentiale zur Einsparung von Treibhausgasemissionen auf kommuner Ebene ausgeschöpft werden. Weitere Informationen zur Kommunalrichtlinie finden Sie auf der Webseite der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI).

Für Insekten sind blühende Gärten ein wichtiger Lebensraum. Dennoch “pflegen” viele Menschen oder auch kommunale Einrichtungen der Einfachheit halber Schottergärten rund um ihre Gebäude. Der Blühpakt-Flyer “Blühende Gärten statt lebloser Schotterwüsten” stellt anschaulich dar, warum Schottergärten die Natur aussperren, warum diese nicht wirklich pflegeleicht sind und wie sich stattdessen einen Lebensraum für Insekten schaffen lassen. Die Broschüre können Sie auf im Publikationsshop des Bayerischen Umweltministeriums herunterladen. Weitere Informationen zum Blühpakt Bayern können Sie der Webseite entnehmen.

Mit dem Bayerischen Klimainformationssystem (BayKIS) steht ein neues umfassendes Internet-Informationssystem mit Daten zum Klimawandel und zur Klimaanpassung zur Verfügung. Es liefert Antworten auf Fragen zum Klimawandel: Wie hat sich das Klima in meiner Region in der Vergangenheit verändert? Gibt es vermehrt Starkregenereignisse an meinem Wohnort? Was wird die Klimazukunft bringen? Die Klimadaten werden für ganz Bayern, für die Klimaregionen und regionalisiert bis zur Landkreisebene zur Verfügung gestellt. Unter folgendem Link gelangen Sie auf die Webseite des BayKIS.

Das Netzwerk fahrradfreundlicher Kommunen in Bayern wächst stetig, die Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen (AGFK) Bayern e.V. verzeichnet bereits 93 Mitgliedskommunen. Die Zielsetzung der AGFK Bayern umfasst die Förderung des Radverkehrs, Erfahrungsaustausch als auch die Nutzung von Synergieeffekten. Ende Januar wurden die jüngsten Auszeichnungen verliehen, darunter auch die bayerischen Gewinner:innen der Wettbewerbe "Stadtradeln" und "Schulradeln in Bayern" für das vergangene Jahr. 15 AGFK-Kommunen tragen von 2022 bis 2028 den offiziellen Titel “Fahrradfreundliche Kommune in Bayern”. Dafür mussten sie ein anspruchsvolles Prüfverfahren durchlaufen, bei dem alle Bewerberkommunen nach einem einheitlichen Kriterienkatalog auf ihre Fahrradfreundlichkeit geprüft wurden. Die Auszeichnung ist eine Anerkennung der bisher geleisteten Radverkehrsaktivitäten, welche nach sieben Jahren mit weiteren Fortschritten hinsichtlich der Fahrradfreundlichkeit rezertifiziert werden muss. Die Auszeichnung bietet weitere Anreize zur Verbesserung der Infrastruktur, um mehr Menschen dazu zu bewegen, das Rad statt des Autos zu nutzen. Weitere Informationen können Sie der Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr als auch der Internetseite des AGFK Bayern entnehmen.