Aktuelle Meldungen

An dieser Stelle informieren wir Sie über aktuelle Meldungen, Veranstaltungen sowie Wettbewerbe und Förderprogramme rund um Themen nachhaltiger Kommunalentwicklung.

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Das Projekt Pathways2Resilience (P2R) wird während seiner fünfjährigen Laufzeit 100 Kommunen und Regionen bei der Entwicklung ihrer Anpassungspläne mit jeweils bis zu 210.000 € unterstützen. Die erste Ausschreibung zur Unterstützung von 40 europäischen Kommunen/Regionen läuft bis zum 22. Februar 2024.


Das Projekt CLIMAAX bietet finanzielle, analytische und praktische Unterstützung bei der Verbesserung von kommunalen und regionalen Klima- und Notfallrisikomanagementplänen. Die Einreichungsfrist für die erste Ausschreibung zur Unterstützung von rund 18 europäischen Kommunen/Regionen endet am 08. März 2024. Jede Kommune/Region kann bis zu 300.000 € erhalten.

Bürgerräte zum Thema Klimaschutz sind in Deutschland und international etabliert. Die Organisationen 'BürgerBegehren Klimaschutz' und 'Mehr Demokratie' suchen Partnerkommunen mit einer Einwohnerzahl zwischen 10.000 und 100.000 für ein innovatives Beteiligungsprojekt zum Thema Klimaschutz.
Bisherige Erfahrungen zeigen, dass Bürgerräte, die von Fachleuten unterstützt und professionell moderiert werden, fundierte Empfehlungen für den kommunalen Klimaschutz entwickeln können. Allerdings verläuft die Umsetzung der Empfehlungen oft schleppend. Die Initiatoren möchten daher in einem bundesweiten Modellprojekt gemeinsam mit den Partnerkommunen Klima-Bürgerräte organisieren, über deren Empfehlungen in einem verbindlichen Ratsreferendum abgestimmt wird. Das Projekt wird von der Robert-Bosch-Stiftung gefördert. Weitere Informationen finden Sie hier.

Im November 2023 ist eine erste Empfehlung des Nachhaltigkeitsrats zur Fortschreibung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie und zur Weiterentwicklung der Nachhaltigkeits-Governance herausgegeben worden. Unter anderem wird vorgeschlagen, die Beteiligung des Rats für Nachhaltige Entwicklung (RNE) an den Regierungsprozessen zur nachhaltigen Entwicklung zu stärken. Zudem wäre eine stärkere Einbindung des RNE in die Außenvertretung der deutschen Nachhaltigkeitspolitik wünschenswert, bspw. als Mitglied der deutschen Delegationen bei nachhaltigkeitsbezogenen Vertragsstaatenkonferenzen wie den Klima-COPs oder dem SDG-Summit. Inhaltlich gehen die Empfehlungen auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt ein, welcher in der Nachhaltigkeits-Transformation eine wichtige Rolle spielen sollte.

Weiters wurde ein Augenmerk auf das das Gemeinschaftswerk Nachhaltigkeit und das RENN-Netzwerk gelegt, welche eine wichtige Rolle bei der Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts spielen können und deshalb auch haushälterisch angemessen berücksichtigt werden sollten.

Am 16. November 2023 hat der Bundestag das erste bundesweite Klimaanpassungsgesetz verabschiedet. Mit dem Gesetz wird erstmals ein strategischer Rahmen für eine verbindliche vorsorgende Klimaanpassung auf allen Verwaltungsebenen in Deutschland geschaffen. Städte und Gemeinden sind in besonderer Weise betroffen, wenn es um konkrete Vorsorge für die Folgen der Klimakrise geht. Daher sollen mit diesem Gesetzentwurf die Länder beauftragt werden, für systematische und flächendeckende Klimaanpassungsstrategien in den Ländern und für Klimaanpassungskonzepte für die Gebiete der Gemeinden und Kreise zu sorgen. Zugleich verpflichtet sich die Bundesregierung mit dem Gesetz dazu, in Zukunft eine vorsorgende Klimaanpassungsstrategie mit messbaren Zielen zu verfolgen. Der Gesetzestext kann hier eingesehen und heruntergeladen werden.

Neuem Klimaschutzpersonal Starthilfe zu geben – das ist das Ziel der Publikation „Die ersten 100 Tage als Klimaschutzmanager*in“ des Service- und Kompetenzzentrum: Kommunaler Klimaschutz (SK:KK), die als komplett überarbeitete Neuauflage erschienen ist. Gerade zu Beginn der Tätigkeit als Klimaschutzmanager*in in einer Kommunalverwaltung ist Vieles unbekannt – von Prozessen über Zuständigkeiten bis hin zum konkreten Aufgabenbereich und Verantwortlichkeiten.

Das SK:KK geht in der Publikation sowohl auf fachliche als auch prozessorganisatorische Fragen ein. Neben der Erstellung des Klimaschutzkonzepts wird ein besonderes Augenmerk auf konkrete Unterstützungsangebote und wichtige Kontakte gelegt, die den Start erleichtern können. Auch potenzielle Herausforderungen und Fallstricke werden thematisiert, um gerade Klimaschutzmanager*innen ohne vorherige Verwaltungserfahrung bestmöglich zu begleiten.

Die Publikation kann kostenfrei auf der Homepage des difu heruntergeladen werden.