Aktuelle Meldungen

An dieser Stelle informieren wir Sie über aktuelle Meldungen, Veranstaltungen sowie Wettbewerbe und Förderprogramme rund um Themen nachhaltiger Kommunalentwicklung.

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Zum zweiten Mal werden in Bayern Kommunen für das staatliche Gütesiegel “Flächenbewusste Kommune" gesucht. Voraussetzung für die Verleihung des Gütesiegels an eine Kommune sind ein aktives Flächenmanagement sowie die Umsetzung von innovativen Ansätzen und Maßnahmen zur Reduzierung des Flächenverbrauchs. Dazu zählen beispielsweise der Ankauf von innerörtlichen Grundstücken, die Rücknahme von Bauflächen, die Renaturierung und Aufwertung von Ortskernen sowie weitere Maßnahmen zur Umsetzung des Grundsatzes der Innen- vor Außenentwicklung. Auch kommunale Grundstücks- und Leerstandsbörsen oder Anreize für Entsiegelungsmaßnahmen sind ein gutes Instrument zum Flächensparen. Die Preisträgerkommunen sollen Vorbild für andere sein und dazu animieren, ökologische Verbesserungen umzusetzen. Das Gütesiegel "Flächenbewusste Kommune" der Bayerischen Staatsregierung wurde erstmals 2019 verliehen. Preisträger waren die Gemeinden Litzendorf und Schleching, die Stadt Waldsassen und die Allianz Hofheimer Land. Die aktuelle Bewerbungsfrist endet am 14. Mai 2021, die Verleihung ist für Oktober 2021 vorgesehen. Weitere Informationen zur Ausschreibung unter https://www.lfu.bayern.de/umweltkommunal/flaechenmanagement/guetesiegel/index.htm.

Der Wettbewerb Projekt Nachhaltigkeit ist wieder am Start, ein Projekt der Regionalen Netzstellen Nachhaltigkeitsstrategie (RENN) in Kooperation mit dem Rat für nachhaltige Entwicklung. In diesem Jahr werden insbesondere Projekte und Initiativen gesucht, die vier der sechs Transformationsbereiche der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie betreffen: Soziale Gerechtigkeit/ Menschliches Wohlbefinden und Fähigkeiten, Energiewende und Klimaschutz, Kreislaufwirtschaft sowie Nachhaltiges Bauen und Verkehrswende. Darüber hinaus gibt es erstmalig einen gesonderten Fotowettbewerb. Weitere Informationen wie auch die Bewerbungsunterlagen (ab 8.03.2021) sind zu finden unter: https://www.projektnachhaltigkeit.renn-netzwerk.de/.

Wie verläuft der Klimawandel in Bayern? Wo sind seine Auswirkungen spürbar und wie kann sich Bayern anpassen? Der Klima-Report Bayern 2021 gibt Antworten auf diese Fragen. Er liefert einerseits einen spezifischen Überblick darüber, wie sich Umwelt, Gesellschaft, Wirtschaft und Forschung in Bayern konkret im Angesicht des Klimawandels verändern. Andererseits informiert er auch über ausgewählte Aktivitäten und Maßnahmen, wie Bayern dem Klimawandel aktuell begegnet. Der Klima-Report Bayern 2021 ist die zweite Auflage der umfassendsten Bestandsaufnahme zu den Folgen des Klimawandels im Freistaat nach 2015. Er projiziert, dass die mittlere Temperatur in Bayern bis 2100 um bis zu maximal 4,8 Grad Celsius gegenüber dem Zeitraum von 1971 bis 2000 ansteigen könnte, wenn keine Klimaschutzmaßnahmen ergriffen würden. Im selben Zeitraum könnten laut Klima-Report in Bayern bis zu 36 weitere Hitzetage hinzukommen. Der Bericht ist verfügbar unter https://www.bestellen.bayern.de/shoplink/stmuv_klima_012.htm  

Bereits seit dem 17. Februar läuft wieder die CO2-Fasten-Challenge. Hierzu werden – passend zur Fastenzeit – 40 Challenges zum Mitmachen angeboten, um sich aktiv am Klimaschutz durch kleine Veränderungen im Alltag zu beteiligen. Jede Challenge bietet eine kleine Herausforderung: Verzicht auf das Auto, klimafreundliche Ernährung oder plastikfreies Einkaufen – machen Sie mit! Entstanden ist die Idee der Fastenchallenge durch einen Initiativkreis der Klimaschutzmanager*innen aus 25 Kommunen und Landkreisen sowie einer Arbeitsgemeinschaft innerhalb der Europäischen Metropolregion Nürnberg (EMN).

34 Städte und Gemeinden aus ganz Deutschland, darunter 8 bayerische, haben die Resolution „Kommunen für ein starkes Lieferkettengesetz in Deutschland“ auf den Weg gebracht. Damit senden sie ein klares Signal an die Bundesregierung, jetzt zu handeln und Menschen- und Umweltrechte zu schützen. Die Zeichnungskommunen greifen mit der Resolution die grundsätzlichen Forderungen der Initiative Lieferkettengesetz auf und fordern Haftungsregelungen als Kernstück eines wirksamen Lieferkettengesetzes sowie effektive staatliche Durchsetzungsmechanismen. Im Namen der Erstunterzeichner*innen sind bundesweit alle Kommunen eingeladen, sich an der Resolution zu beteiligen. Das Formular für die Zeichnung der Resolution sowie weitere Informationen stehten auf der Internetseite der Fairtrade Stadt Neumarkt i.d.OPf. zur Verfügung.