Aktuelle Meldungen

An dieser Stelle informieren wir Sie über aktuelle Meldungen, Veranstaltungen sowie Wettbewerbe und Förderprogramme rund um Themen nachhaltiger Kommunalentwicklung.

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Zahlreiche Kommunen beheimaten sogenannte Problemimmobilien. Dabei können diese Probleme sehr unterschiedlich begründet sein: Mängel an der Außenfassade, Defekte im inneren Bereich, Leerstand oder Überbelegung. Da von Problemimmobilien häufig eine negative Wirkung ausgeht, kann dies die Umgebung beeinflussen und positive Entwicklungen hemmen. Um Kommunen beim Umgang mit derartigen Immobilien zu unterstützen, hat das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) ihren Leitfaden von 2014 überarbeitet und nun erneut veröffentlicht. Die Publikation umfasst einen Überblick über vorhandenes Instrumentarium, Handlungsempfehlungen, rechtliche Regelungen und Praxisbeispiele. Außerdem liegt ein Fokus auf den Möglichkeiten der integrierten Quartiersentwicklung sowie der Städtebauförderung. Der Leitfaden richtet sich insbesondere an die kommunale Praxis sowie Akteure der Stadtentwicklung und Immobilienwirtschaft. Mehr Informationen sowie den Leitfaden finden Sie auf der Homepage des BBSR.

Für den Papieratlas 2020 werden die recyclingpapierfreundlichsten Kommunen und Hochschulen gesucht. Städte ab 50.000 Einwohnern, alle Landkreise sowie Hochschulen mit mindestens 5.000 Studierenden können bis zum 31.März 2020 ihre Daten zum Papierverbrauch und zur Verwendung von Recyclingpapier mit dem Blauen Engel einreichen. Der Papieratlas würdigt das Engagement der Kommunen und Hochschulen für eine nachhaltige Papierbeschaffung und die dadurch erzielte Einsparung von Wasser, Energie und CO2-Emissionen. Im Herbst 2020 werden im Bundesumweltministerium in Berlin sowohl die Ergebnisse vorgestellt als auch die Gewinner ausgezeichnet. Mehr Informationen finden Sie auf der Webseite des Papieratlas.

Das Projekt »Kommunale Klimapartnerschaften« von Engagement Global startet im Jahr 2020 in seine achte Phase. Die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt sucht dafür deutsche Städte, Landkreise und Gemeinden, die mit einer Kommune aus einem afrikanischen, süd- oder südostasiatischen Land partnerschaftlich verbunden sind oder die eine solche Partnerschaft begründen wollen. Interessenbekundungen können bis Sonntag, 15. März 2020, eingereicht werden. Sieger der siebten Runde waren die Freie Hansestadt Bremen und ihre südafrikanische Partnerstadt Durban. Weitere Informationen finden Sie hier.

Mit dem Bundespreis Stadtgrün 2020 zeichnet das Bundeministerium des Innern, für Bau und Heimat dieses Jahr zum ersten Mal Engagement für urbanes Grün aus. Gesucht werden realisierte Konzepte und Projekte, die Stadtgrün und dessen Nutzung sichern, verbessern und pflegen und dadurch sowohl die vielfältige Bedeutung als auch die zahlreichen Funktionen von Stadtgrün deutlich machen. Dabei sollen vorbildliche Beispiele sichtbar gemacht werden und als Anregung für neue Projekte dienen. Städte und Gemeinden, aber auch Initiativen und andere Akteure gemeinsam mit Gemeinden können noch bis zum 09. April 2020 in den vier Kategorien „Gebaut“, „Gepflegt“, „Genutzt“ und „Gemanagt“ ihre Projekte einreichen. In jeder Kategorie wird ein Hauptpreis mit je 15.000 Euro und zwei Anerkennungen mit je 5.000 Euro verliehen. Die Teilnahmebedingungen und weitere Informationen zum Bundespreis finden Sie auf der Webseite des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat.

Seit 2016 unterstützt das Bundesumweltministerium Kommunen erfolgreich bei der Umsetzung investiver Modellprojekte im Klimaschutz. Bisher wurden 37 Projekte mit einem Fördervolumen von rund 100 Millionen Euro bewilligt. Zu Jahresbeginn ist der neue Förderaufruf in Kraft getreten. Damit wird die Förderung investiver modellhafter Klimaschutzprojekte fortgesetzt und ausgeweitet. Künftig wird es jährlich zwei Auswahlverfahren geben.

Mit der Novellierung werden Kommunen auf ihrem schrittweisen Weg zur Treibhausgasneutralität gefördert. Dabei stehen Projekte im Vordergrund, die durch direkte Treibhausgasminderungen einen wesentlichen Beitrag dazu leisten können und durch ihre Konzeption andere Kommunen zur Nachahmung anregen und damit zur Umsetzung weiterer Klimaschutzprojekte beitragen.

Die Förderquote beträgt bis zu 70 Prozent, für finanzschwache Kommunen bis zu 90 Prozent. Der Förderaufruf tritt zum 1. Januar 2020 in Kraft und gilt bis zum 31. Dezember 2022. Projektskizzen können Antragsteller künftig sowohl im Frühjahr (1. März bis 30. April) als auch im Herbst (1. September bis 31. Oktober) einreichen.

Die wettbewerblich ausgestalteten Auswahlverfahren sind zweistufig. In einem ersten Schritt werden die eingereichten Projektskizzen begutachtet. Für die ausgewählten Vorhaben schließt sich dann ein formelles Antragsverfahren an.

Weitere Informationen beim BMU.