Artenschutz in Bayern: Bayerisches Artenschutzzentrum berät Praktiker*innen

Wie lassen sich auf welchem Boden Blühwiesen und Strukturen für Insekten schaffen? Wie lässt sich Grünschnitt vor Ort verwerten oder wie wirken sich Umweltmaßnahmen in der Landwirtschaft auf Insekten aus? Mit derartigen Fragen beschäftigt sich das Bayerische Artenschutzzentrum (BayAZ). Im Jahr 2020 gegründet und angesiedelt am Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU) in Augsburg, liegt ein Fokus des Zentrums auf Daten- und Zustandserhebung sowie angewandter Forschung und Praxistransfer im Bereich Artenschutz und der Weiterentwicklung von Artenhilfsprogrammen. Beispielsweise überarbeitet das BayAZ verschiedene Rote Listen. Wichtige Aufgabe ist auch, Erkenntnisse aus der Forschung an die Praxis weiterzugeben. So erscheint voraussichtlich Ende 2021 die LfU-Publikation "Abwasseranlagen ökologisch aufwerten – von der Idee zur Umsetzung" (https://www.bestellen.bayern.de/). Auch die Landeskoordination der Biodiversitätsberatung in Bayern ist am Artenschutzzentrum angesiedelt, das Team des BayAZ erstellt in Zusammenarbeit mit wichtigen Akteuren im Naturschutz Konzepte für den Biotopverbund und erarbeitet Tipps für nachhaltiges Gärtnern im Projekt gArtenvielfalt.

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